Daten Sicherung Konzept Berlin

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datensicherheit-berlin.de

Datensicherungskonzept

Datensicherungskonzept

Vorgehensweise im Ernstfall - Der Ausfall der gesamten EDV, auch für eine kurze Zeitspanne, ist in der heutigen modernen Zeit ein Alptraum jedes Unternehmens. Die Praxis zeigt jedoch, dass nach wie vor das Risiko des Datenverlustes von vielen Unternehmen im Alltag unterschätzt wird. Die katastrophalen Folgen werden erst im Krisenfall erkannt - dann, wenn es oft schon zu spät ist. Ein Datensicherungskonzept ist daher eine Notwendigkeit für jedes Unternehmen. Dabei werden - abhängig von der Menge und Wichtigkeit der Daten - folgende Festlegungen getroffen:

  1. Zuständigkeit für die Durchführung der Sicherung (z.B. Administrator, Benutzer).
  2. Zuständigkeit für die Überwachung der Sicherung, insbesondere bei automatischer Durchführung (z.B. Fehlermeldungen, verbleibender Platz auf den Speichermedien) .
  3. Zeitintervall (z.B. täglich, wöchentlich oder monatlich)
  4. Zeitpunkt (z.B. nachts, freitags abends etc.).
  5. Anzahl der aufzubewahrenden Generationen (z.B. bei täglicher Komplettsicherung werden die letzten sieben Sicherungen aufbewahrt, außerdem die Freitagabend-Sicherungen der letzten zwei Monate).
  6. Umfang der zu sichernden Daten - Am einfachsten ist es, Partitionen bzw. Verzeichnisse festzulegen, die bei der regelmäßigen Datensicherung berücksichtigt werden. Eine geeignete Differenzierung kann die Übersichtlichkeit vergrößern sowie Aufwand und Kosten sparen helfen. (Z.B. "Eigene Dateien" und individuelle Konfigurationsdateien).
  7. Speichermedien - abhängig von der Datenmenge (z.B. Bänder, Kassetten, Disketten, Spiegelung auf 2. Platte etc.).
  8. Vorherige Löschung der Datenträger vor Wiederverwendung? (z.B. Bänder, Kassetten).
  9. Dokumentation der erstellten Sicherungen (z.B. Datum, Art der Durchführung der Sicherung / gewählte Parameter, Beschriftung der Datenträger).
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